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7 Schritte zum Kauffrau/ Kaufmann im Groß- und Außenhandel ( = „Großhandelskaufmann“)

1) Nach der allgemeinbildenden Schule (Hauptschule, Realschule, Gesamtschule bzw. Gymnasium) bewerben sich die jungen Leute direkt bei einer Firma (Beisipiel: Großhandel für Käse: Baackes und Heimes in Viersen). Dort geben sie bei der Bewerbung den Wunsch an, den Ausbildungsberuf Großhandelskaufmann zu erlernen.

2) Wenn die Firma den Bewerber nimmt, meldet sie ihn bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Die IHK ist ein staatliches Unternehmen und für viele Ausbildungsberufe in Deutschland zuständig. Somit ist der Ausbildungsberuf zum Großhandelskaufmann ein in ganz Deutschland staatlich anerkannter Beruf.

Grundsätzlich gilt: der Großhandel beliefert den Einzelhandel. Kaufleute im Groß- und Außenhandel finden wir in allen Geschäftsbereichen des Vertriebs. Die Aufgaben sind eingebettet in nationale und internationale Wirtschaftsbeziehungen des Handels.

Die Tätigkeiten der Auszubildenden: Durchführung von quantitativen und qualitativen Angebotsvergleichen, Kaufvertragsrecht, Marketingmaßnahmen, Annahme und sachgerechte Lagerung von großen Warenmengen, die Zusammenstellung und Verpackung von Waren für den Versand sowie die Weiterleitung der Waren an die entsprechenden Stellen im Betrieb. Zusätzlich wird die Organisation, Kontrolle und Dokumentation logistischer Prozesse vertieft. Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind daher befähigt, logistische Prozessketten lagerwirtschaftlich und betriebswirtschaftlich mitzugestalten.

Joachim Rodens
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Die aktuellen Termine für die Zwischen- und Abschlussprüfungen finden Sie hier:

http://www.ihk-aka.de/pruefungen

 

Ab dem Schuljahr 2015/16 bieten wir unseren Auszubildenden im Großhandel in der Unterstufe das Fach Datenverarbeitung an. Die Auszubildenden der Mittelstufe nehmen am Fach Niederländisch teil.