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Erfahren Sie mehr über die Praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung (PiEa) bei uns:

 

Die Praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung zeichnet sich durch eine enge Kooperation zwischen theoretischer und praktischer Ausbildungsstätte aus. Über drei Jahre werden die Studierenden parallel an zwei Tagen in der Schule theoretisch und an drei Tagen in Praxiseinrichtungen praktisch ausgebildet.

Die theoretische Ausbildung in der Schule umfasst durchschnittlich 20 Stunden die Woche und besteht aus regulärem Unterricht an zwei Tagen die Woche und zusätzlichen Blockwochen. Pro Ausbildungsjahr wird es 2-3 Blockwochen in der Schule geben, wofür die Studierenden von der Praxisstelle freigestellt werden. Der Unterricht beginnt in der Regel um 7:55 Uhr und endet in der Regel um 14:45 Uhr. Neben dem Unterricht gibt es pro Woche 3 Selbstlernstunden, in denen die Studierenden selbstständige Arbeitsaufträge bearbeiten, um somit Verantwortung für den eigenen Lernprozess und die damit verbundene Kompetenzentwicklung zu übernehmen.

Die praktische Ausbildung in einer festen Praxiseinrichtung umfasst 20 Stunden die Woche. Neben der festen Praxiseinrichtung sammeln die Studierenden in begleitenden Praktika Erfahrungen mit allen Altersgruppen (unter Dreijährige, 3-6 Jährige und Schulkinder/Jugendliche).

Der Lehrplan der Fachschule für Sozialpädagogik sieht vor, dass die Studierenden Praktika in zwei unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (Kindertagesstätte, Offener Ganztag, Offene Jugendarbeit und Hilfen zur Erziehung) absolvieren. Im Rahmen des ersten Ausbildungsjahrs leisten die Studierenden somit ein fünfwöchiges Praktikum in einem zweiten Arbeitsfeld ab, das konträr zur PiEa-Stelle ist. Dafür werden die Studierenden von der Praxiseinrichtung freigestellt.

Die praktische Ausbildung wird von den Lehrkräften des Berufskollegs Viersen durch Besuche begleitet, so dass ein hohes Maß an Kooperationsarbeit zwischen der Schule und der Praxisstelle vorausgesetzt wird. Ergänzend werden Projekte zu unterschiedlichen Themen in den Praxisstellen durchgeführt und reflektiert, die zuvor im Unterricht bzw. in Selbstlernphasen methodisch und didaktisch geplant wurden.